Schulküche |


Essenszeit - Begegnungszeit | Die Michael Bauer Schule hat eine eigene Schulküche. Gemeinsam wird gekocht, gemeinsam wird gegessen. Gekocht wird abwechselnd von mehreren Elterngruppen, die sich zur gemeinsamen Arbeit zusammenfinden. Ein Elternteam sorgt für Planung, Einkauf und Qualität.

Die Schulküche verarbeitet vorwiegend Produkte aus ökologischem und heimischem Anbau. So kann jeden Tag ein preiswertes und schmackhaftes, frisch zubereitetes Mittagessen angeboten werden.
(Siehe auch: Pressemitteilung "Schulverpflegung" vom Bund der Freien Waldorfschulen e.V.)

Verpflichtender Spüldienst | Als kostendämpfende Maßnahme wurde im Jahr 2005 durch Beschluss in der ordentlichen Mitgliederversammlung ein verpflichtender Spüldienst eingeführt. Jede Woche ist die Elternschaft einer bestimmten Klasse für den Spüldienst zuständig. So wurde eine im Frühjahr 2005 ausgeschiedene angestellte Spülkraft ersetzt, wodurch die Schule jährlich ca. 5.000 EURO einspart. Insbesondere die Eltern der unteren Klassen schätzen es sehr, dass sie auf diese Art und Weise die Schulküche kennen lernen. Der eine oder andere ließ sich schon gewinnen, auch beim Kochen mitzuhelfen.

Hier können Sie die Einsatzliste für das Schuljahr 2013/2014 als pdf-Datei lesen und herunterladen. Einsatzzeit ist jeweils 12.00 Uhr bis 16.00 Uhr.

Für das Auffüllen von Lücken wird empfohlen, dass sich Eltern innerhalb der Klassengemeinschaft "freikaufen" können. Das heißt, die Eltern, die sich am Spüldienst aus welchen Gründen auch immer nicht beteiligen können oder wollen, zahlen an die dazu bereiten Eltern einen Geldbetrag.

Der Regelsatz ist 7,50 EURO pro Stunde bzw. 30 EURO für einen Einsatz. Es wird angeregt, den Betrag statt untereinander weiterzugeben, aus freien Stücken einer gemeinnützigen Einrichtung, zum Beispiel dem Michael Bauer Therapiefonds, zukommen zu lassen. In begrenzten Ausnahmefällen dürfen Schüler ab dem 16. Lebensjahr außerhalb ihres Unterrichtes ihre Eltern beim Spüldienst ersetzen.

Bei unentschuldigtem Fehlen am geplanten Tag, wodurch die in der Schulküche gerade arbeitenden Eltern in eine schwierige Situation kommen, wird verständlicherweise von den eingeteilten Eltern ein Betrag von 40 EURO erhoben.