Das Bauprojekt in zwei Phasen |

Die Michael Bauer Schule möchte in zwei Bauabschnitten den Festsaal der Schule umbauen. Auf dieser Seite finden Sie alle Informationen zu den aktuellen Planungen. 



Das Bauprojekt "Umbau Festsaal" |

Am 28. November 2012 wurde in einer außerordentlichen Mitgliederversammlung der Beschluss gefasst, eine „Sporthalle mit Hortbereich, Lehrküche und Kunsträumen“ zu bauen. Diesen Beschluss zu fassen war nur möglich, weil damit verbunden war, zu einem späteren Zeitpunkt den Festsaal umzubauen. 

ineinhalb Jahre nach der Fertigstellung in 2015 kommt die von der Schulführungskonferenz und dem Vorstand eingesetzte Baukommission zum Ergebnis, dass ein sinnvoller Umbau des Festsaales insgesamt 4,4 Mio Euro kosten wird. Die Baukommission besteht aus Sandra von Siebenthal, Päivi Väänänen-Pesapane, Meinrad Bauer und Reinhard Vieser. 
Wesentliche Elemente der Planung sind: 
  • variable Nutzung des Saales
  • gute Akustik im Saal für alle Veranstaltungen (variable Dämmung/Schallumleitung)
  • gutes Raumklima auch bei längeren Klassenspielen (Lüftung)
  • eine nach hinten erweiterte Bühne (für mehr Bewegungsraum auf der Bühne)
  • eine Küche, die den aktuellen Anforderungen gerecht wird im Bezug auf Arbeitsflächen, Geschirreinigung und Lagerung
  • Nebenräume für Umkleiden und Toiletten sowohl für Küchenpersonal als auch für Auftretende
  • Modernisierung Elektrik und Heizung/Sanitär

 Hierzu wird es zwei Bauabschnitte geben:





  1. Umbau Saal mit Verbesserung Sicht/Akustik und im ersten Schritt Erneuerung der elektrischen Leitungen und der Heizungs- und Sanitärtechnik. Bau von Schmink- und Kostümlagerräumen. 
  2.  Errichtung eines Anbaus, der den Umbau der Küche mit Erneuerung der Lüftungstechnik und eine Hinterbühne beinhaltet.






Erforderliche Baumaßnahmen im Bestand |

Um eine Entscheidung treffen zu können, sollte ein kurzer Blick auf die Gesamtsituation der Schule geworfen werden. Hier stehen folgende Baumaßnahmen an:
Konkret genannt:




  1. Modernisierung der Naturwissenschaftlichen Räume (teilweise in 17/18): 60 T€
  2. Einbau von Akustikdecken im Altbau (A-Klassen) in Eigenleistung: 20 T€ /Jahr
  3. Umbau Dachgeschoss (ELA, BMA und Wärmedämmung): 250 T€
  4. Mögliche Forderungen Brandschutz Erweiterungsbau (1995): > 100 T€
  5. Pflasterarbeiten Lehrerparkplatz und kleiner Pausenhof: 70 T€
  6. Stützmauer Hohlweg: 50 T€
  7. Erneuerung Beleuchtung Altbau: 200 T€

Es gibt keinen "Sanierungsstau". Pro Jahr werden ca. 80 T€ ausgegeben für die Instandhaltung des Altbaus. In erster Linie: Renovierung einzelner Klassenräume (neue Einbaumöbel, Beleuchtung, Decken). Das wird auch weiterhin möglich sein. 



Haushalt der Schule - Liquiditätsbetrachtung |

Unser Schulhaushalt beinhaltet jährliche Abschreibungen von ca. 270 T€. Daraus ergibt sich ein jährlicher Liquiditätszuwachs. Diese Mittel stehen uns unter bestimmten Umständen zur Verfügung: Wir schaffen im operativen Bereich einen Ausgleich der Einnahmen  und Ausgaben. Wir entnehmen nicht die gesamte Liquidität und lassen einen Teil des Geldzuflusses als Reserve.

Mittelfristige Planung


Die mittelfristige Finanzplanung zeigt, dass wir ohne die möglichen Zuschusssteigerungen mit einem anhaltenden Liquiditätszufluss rechnen können. Diese Mittel würden sich ohne den vorgezogenen Umbau anhäufen. Sie würden dann in 15 Jahren dazu führen, dass wieder gebaut werden müsste um nicht zu viel Geld anzuhäufen. Aufgrund der aktuell niedrigen Zinsen und der Möglichkeit, diese mittelfristig zu sichern, ist es als sinnvoll anzusehen, schon jetzt zu bauen. 



Finanzierung |

Die beiden Bauabschnitte lassen sich in zwei gleiche Teile aufteilen:




Bausumme



Zinsen



Abschreibung



Summe



Angenommener Zinssatz: 2%, angen. Abschreibungsdauer: 33 Jahre



Bauabschnitt I



2.200.000



44.000



66.700



110.700



Bauabschnitt II



2.200.000



44.000



66.700



110.700




Das sind rund 110.000 € jährliche Zusatzkosten. Weitere zusätzliche Kosten/Nebenkosten werden nicht entstehen (bisher wurde das Gebäude geheizt, es gibt keine zusätzliche Pachtflächen und keine zusätzlichen Reinigungskosten).

Aktuell gibt es 440 Elternhäuser an der Schule. Die Hälfte der Kosten würden im Rechenbeispiel die Eltern tragen (ab SJ 2017/2018 mit Unterstützung aus dem Ausgleich Elternbeiträge).

60.000 € / 440 = 140 € / 12 Monate  = 10 € zusätzlich ab 1.1.2018. Dieser Beitrag wird als „Zusatzelternbeitrag“ erhoben.

Somit entstehen im Schulhaushalt im ersten Schritt Kosten von 60.000 €. Beim zweiten Bauabschnitt gehen wir analog vor.

Eine Aufteilung der Baumaßnahme in zwei Bauabschnitte ist sinnvoll, da die aktuelle Änderung des Privatschulgesetzes wohl deutlich höhere Zuschüsse für Bereiche der ergeben wird. Diese sind aktuell nicht zu beziffern und da eine Entscheidung über eine Gesamterhöhung der Elternbeiträge um 20 € nicht ohne weiteres zu leisten ist, macht es Sinn, die Maßnahme in zwei Schritte aufzuteilen.